Zypern 2017 - Urlaubsbilder von Werner & Birte

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Europa

Zypern - Reise
Januar 2017

Zypern

Die Mittelmeerinsel Zypern hat eine leidhafte und wechelhafte Geschichte hinter sich. Von der Antike bis heute haben die Völker rund ums Mittelmeer sich der Insel bemächtigt. Römer, Ägypter, Osmanen Byzantiner, Perser und zuletzt die Briten.
Die ehemalige britische Kronkolonie wurde 1959 in die Unabhängigkeit entlassen. 1960 trat die neu gegründete "Republick Zypern" den Vereinten Nationen bei. Nach einem Putschversuch der zyprischen Nationalgarde , die eine Angliederung an Griechenland durchsetzen wollte, besetzten 1974 türkische Streitkräfte den Nordteil der Insel. Sie riefen dann 1983 die "Türkische Republik Nordzypern aus. Die Vereinten Nationen haben diese Proklamation bis Heute nicht anerkannt und für ungültig erklärt.
2004 wurde die "Republik Zypern in die EU aufgenommen, wobei nur der Südteil der Insel Bestandteil der EU ist. 2008 wurde in der "Republik Zypern" der EURO eingeführt.


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Unsere 2 Hotel`s auf Zypern. Sie waren die Ausgangspunkte für unsere Ausflüge.
Mit beiden Hotel`s waren wir sehr zufrieden. Jedes für sich hatte seinen eigenen Charm.
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Nikosia

Nikosia ist die letzte zwischen zwei Ländern geteilte Stadt. Sie liegt in der Mitte der Insel Zypern und ist die Hauptstadt sowohl der Republik Zypern als auch der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern. War es vor wenigen Jahren noch äußerst schwierig, die Grenze zu passieren kann man heutzutage relativ einfach zwischen dem griechischen Südteil und dem türkischen Nordteil der Stadt wechseln.  
Nikosia (gr. Lefkosia) ist wie die Insel zweigeteilt. In der Stadtmitte gibt es einen Bereich, Alt-Nikosia genannt, der durch eine Stadtmauer (walled ciy) abgegrenzt ist, die im wesentlichen ein regelmäßiges Zwölfeck ist. Dieser ist ebenfalls geteilt. Die Verbindungsstraßen zwischen Nord und Süd sind durch Blockaden versperrt, die auf beiden Seiten von Soldaten bewacht werden.  

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Antike Stadt "Salamis" (Ausgrabungen)

Grabung und Funde
Die Ruinen der großen antiken Stadt wurden bis zum Krieg im Jahre 1974 unter Leitung von Vassos Karageorghis teilweise ausgegraben. Funde aus Salamis und dem landeinwärts benachbarten Enkomi belegen, dass beide Siedlungen kurze Zeit parallel existierten. Funde aus Salamis sind im naheliegenden Museum des St. Barnabas-Klosters ausgestellt.

Gründungsmythos
Der mythische Gründer von Salamis war Teukros, Sohn des Telamon, des Königs der gleichnamigen griechischen Insel Salamis. Er soll nach der Zerstörung Trojas auf Zypern gelandet sein, dort Zeus einen Tempel errichtet und Eune, die Tochter des Kinyras, geheiratet haben. Sein Schwiegervater war, aus einer Inzestverbindung mit Eunes Schwester Smyrna, der Vater des Adonis. Teukros gründete auf Zypern eine Stadt, die er nach seiner Heimatinsel Salamis nannte

Lageplan der nördlichen Stadt.

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St. Barnabas-Kloster

Grab des hl. Barnabas in der Krypta, bedeutender griechisch orthodoxer Wallfahrtsort im türkisch besetzten Teil Zyperns
Etwa acht Kilometer nördlich von Famagusta und zwei Kilometer westlich von Salamis liegt das St. Barnabas-Kloster und die Grabstätte, wo der Märtyrer Barnabas als zypriotischer Nationalheiliger verehrt wird. Die Anlage umfasst die Klosterkirche, Klostergebäude mit dem Museum für Ikonen und Archäologie und die Grabkirche des Heiligen. Die Anlage liegt am Westrand der Nekropole von Salamis, zwischen der antiken Stadt Salamis/Constantia und der archaischen Stadt Enkomi.
Das Kloster soll im Jahre 477, die heutige Klosterkirche auf einem früheren Bau des 10. Jahrhunderts im Jahre 1756 durch Erzbischof Philotheos errichtet worden sein. Nach Weggang der letzten drei Mönche im Jahre 1976 werden die unverändert belassene Klosterkirche als Ikonen-Museum, die Klostergebäude als archäologisches Museum genutzt.
Bei den Artefakten des archäologischen Museums handelt es sich insbesondere um sehr zahlreiche außergewöhnliche Keramiken aus Enkomi (etwa 7000 bis 1000 v. Chr.) und Salamis, soweit sie nicht in das Cyprus Museum nach Nikosia oder das Britische Museum nach London verbracht worden sind.


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Miniaturenpark


Hier sind 15 interssante Miniatur-Nachbauten von verschiedenen antiken Gebäuden und Anlagen in einem Park dargestellt.
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Farmagusta
Die Fischersiedlung Ammochostos gewann in byzantinischer Zeit an Bedeutung, als die Bewohner der nördlich benachbarten Stadt Constantia/Salamis nach Überfällen der Araber, mehreren Erdbeben und der Versandung ihres Hafens hierher umsiedelten. Trotz seines günstigen tiefen Hafens blieb der Ort jedoch auch unter den Byzantinern unbedeutend.
Der Aufschwung zur reichsten Stadt des östlichen Mittelmeeres setzte im 13. Jahrhundert ein, nachdem der fränkische Kreuzritter Guido von Lusignan, bis 1192 König von Jerusalem, im Dritten Kreuzzug vom englischen König Richard Löwenherz 1192 die Insel Zypern gekauft hatte. Nach Guidos Tod im Jahre 1194 übernahm dessen älterer Bruder Amalrich II. die Herrschaft.

Das heutige Gazimağusa mit seinen rund 40.000 Einwohnern hat als einziger Frachthafen der Türkischen Republik Nordzypern, als Touristenziel und seit einigen Jahren auch als Universitätsstadt wieder an Bedeutung gewonnen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Altstadt umgibt eine noch weitgehend original erhaltene Festungsmauer aus dem 16. Jahrhundert. Sie besitzt eine Gesamtlänge von über 3500 Metern. In der Altstadt war der Palazzo del Provveditore der Amtssitz des venezianischen Stadtkommandanten – heute eine Ruine. Diesem benachbart befinden sich die Ruinen eines Franziskaner-Klosters. Die Paläste der Kreuzritter und reichen Kaufleute in der Altstadt sind überwiegend als Ruinen erhalten. Das heutige Zentrum der Altstadt bildet die Lala-Mustafa-Pascha-Moschee, sie entstand kurz nach der Eroberung in der umgewidmeten St. Nikolaus-Kathedrale. Diese war eine 1326 von französischen Baumeistern als dreischiffige Basilika errichtete Hauptkirche der Lusignan. Ebenfalls aus der arabischen Periode stammt das Badehaus Paşa Hammam, es wird aber heutzutage als Bar verwendet. Das Stadtmuseum Namık Kemal bewahrt zahlreiche Funde aus der Stadtgeschichte auf, in einem gesonderten Raum befindet sich das mit militärischen Insignien und Fahnen geschmückte Grab von Canbulat
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Hafenfestung Kyrenia



Kyrenia mit Hafenfestung

Kyrenia ist eine Hafenstadt mit mehr als 33.000 Einwohnern im Distrikt Girne der Türkischen Republik Nordzypern, dessen Verwaltungssitz sie ist. Formal ist sie auch Hauptort des Bezirks Kyrenia der Republik Zypern.
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Kloster Bellapais

Die Ruine der Abtei Bellapais ist eine gotische Klosterruine in der Türkischen Republik Nordzypern. Sie steht neben dem kleinen Ort Beylerbeyi/Bellapais auf einem Felsvorsprung des Kyrenia-Gebirges ca. 6 km südöstlich der Stadt Girne/Keryneia.

Die Abtei wurde um 1198 von aus Jerusalem vor Saladin geflüchteten Augustiner-Chorherren gegründet. König Hugo I. aus dem Haus Lusignan beschenkte das Kloster mit Ländereien. Die Abtei nahm nach 1206 die Gebräuche der Prämonstratenser-Chorherren an, in dieser Zeit entstand auch die Klosterkirche unter König Hugo III. (1267–1284). Im 14. Jh. entstanden die restlichen Gebäude. Der Abt wurde mit einigen Rechten ausgestattet, wie der Infulierung, dem Tragen der Bischofsmitra bei Messen oder dem Recht, Schwert und goldene Sporen außerhalb des Klosters zu tragen. Das Kloster erwarb in der Folgezeit großen Reichtum, im 16. Jahrhundert setzte jedoch ein allgemeiner Niedergang der Klosterdisziplin ein. Die eingeleiteten Sanktionen gegen dieses Treiben blieben durch den Osmaneneinfall und die Vertreibung der lateinischen Christen aus. 1571 endete damit die Prämonstratenserabtei, die Gebäude fielen an die orthodoxe Kirche und dienten teilweise als Steinbruch für die Bauten der Umgebung, besonders Kirche und Refektorium blieben aber erhalten. Ein Waldbrand vernichtete 1995 die Baumbestände der Umgebung, die seither nur langsam nachwachsen.[2] Die Anlage ist gesichert, gut gepflegt und gegen Eintrittsgebühr allgemein zugänglich.

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Stausee Geciköy

Auf der ganzen Insel herscht Wassermangel. In Nordzypern wurde eigens ein Stausee gebaut um die Wassersituation zu verbessern.
In der Türkei im Taurusgebirge wurde ebenfalls ein Stausee gebaut der von 3 Flüßen gespeist  wird und dessen Wasser über eine Pipline durch das Mittelmeer den Stausee auf Zypern mit Wasser füllt. 20% des Wassers werden zu Trinkwasser aufbereitet und der Rest wird für die Landwirtschaft gebraucht. Die Pipline wurde in 250 Meter unter dem Wasserspiegel verlegt und ist, da Süßwasser leichter als Seewasser ist, am Meeresboden mit Stahlseilen verankert.


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Kirche Mamas

Seine griechische, auch in syrischen und lateinischen Übersetzungen bekannte Vita ist in mehreren, voneinander stark abweichenden Fassungen überliefert. Demnach war Mamas ein Hirte auf dem Berg Argaios (Erciyes), der wegen seines Bekenntnisses zum Christentum verhaftet und nach einem Prozess im Stadion von Kaisareia hingerichtet wurde. Als legendäres Motiv kommt hinzu, dass er auf dem Berg mit den wilden Tieren Gottesdienst gefeiert haben soll. Diesen Grundmotiven seiner Geschichte verdankt Mamas die bis heute andauernde Bedeutung als Patron der Hirten.
Eine andere Fassung der Vita macht ihn zum Kind einer reichen Familie aus Gangra in Paphlagonien,  das nach dem frühen Tod seiner Eltern bei einer Witwe namens Matrona  aufwächst, im Alter von zwölf Jahren seine Mitschüler zum Christentum  bekehren will und deshalb in Aigai in Kilikien auf Befehl des Aurelianus  hingerichtet wird. Diese „aristokratische“ Vita ist nur als erster Teil  eines kombinierten Textes überliefert, in dem Mamas kurz vor seiner  Hinrichtung in Aigiai von einem Engel auf den Berg bei Kaisareia  versetzt wird; es folgt die bereits bekannte Geschichte vom Leben als  Hirte und der Hinrichtung in Kaisareia.
In den verschiedenen Fassungen der Vita schwankt das Alter des Mamas zur Zeit seiner Hinrichtung zwischen zwölf und 18 Jahren.
Nach einer weiteren Legende war er als Einsiedler wegen Nichtzahlung einer Kopfsteuer verhaftet worden. Als er auf einem Löwen reitend, ein Lamm auf dem Schoß haltend, im Palast des Statthalters eintraf, wurde ihm lebenslange Steuerfreiheit zugesichert. Daher gilt er als Schutzpatron der Steuerberater (außerdem auch der Finanzbeamten, Steuerpflichtigen und Steuerhinterzieher). Diese Geschichte wurde teilweise in die Zeit der türkischen Eroberung Zyperns verlegt.
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Antike Stadt  "Soli"

Die erste Nennung findet sich in einer Inschrift des Asarhaddon auf der Kition-Stele als „Si-il-li/lu“, eines der Zehn Königreiche der Insel Iadnata. In römischer Zeit galt Soloi als athenische Gründung, als Gründer werden Phalerus und Akamas genannt. Letzterer Name verweist auf Kap Akamas.
Im ionischen Aufstand war Soloi unter Onesilos, dem Sohn der Chersis und des Philocyprus, die führende Triebkraft im Kampf gegen die Perser. Nach der Niederlage des Landheeres bei Salamis unter Artybas wurde Onesilos erschlagen und sein Kopf an der Stadtmauer von Amathous aufgehängt.
Soloi scheint das erste zyprische Königreich gewesen zu sein, das zu Alexander dem Großen überging. Bereits nach dem Fall von Byblos an die Makedonen sandte die Stadt zusammen mit Mallos drei Schiffe, während die übrigen Könige sich den Makedonen erst nach der Schlacht von Issos anschlossen.
Nachdem die zyprischen Könige vor Tyros zu Alexander übergegangen waren, hielt Alexander nach seiner Rückkehr aus Ägypten einen Theaterwettstreit ab, den die Könige von Zypern finanzierten. Nikokreon von Salamis finanzierte ein Stück von Thessalus, Pasikrates von Soloi Athenodorus, der gegen die Favoriten Alexanders gewann.
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Ritterburg St. Hilarion

Die Burganlage gliedert sich in Ober-, Unter- und Vorburg. St. Hilarion  verfügte über insgesamt drei Verteidigungslinien an der Ostseite. Die  anderen Seiten der Burg waren durch Steilabfall genug gesichert und  mussten nicht extra befestigt werden. Durch den Zwinger betritt man die Vorburg, in der neben Stallungen und einer Kaserne für die Soldaten auch eine große Zisterne war. Durch ein mit einer Zugbrücke gesichertes Tor gelangte man in die Unterburg mit der Klosterkirche. Diese war mit einer großen Kuppel ausgestattet und gehört dem Typus einer so genannten Acht-Stützen-Kirche an. Daneben befand sich eine große Halle, das einstige Refektorium.  Östlich liegt das Belvedere, eine Plattform mit einer guten Aussicht  auf das Pentadaktylos und die Küstenregion, und die einstigen  königlichen Gemächer.


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... einige Bilder von den
Rundfahrten auf Zypern
   


 
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